Lasse mich nicht hetzen Lasse mich nicht hetzen Lasse mich nicht hetzen
Marco Schwarz’s Weltcup-Blog 

Lasse mich nicht hetzen

14.11.2019

Der Sommer war hart. Ich habe mich voll hineingekniet, um dort anknüpfen zu können, wo ich vor meinem Kreuzbandriss aufgehört habe. Die Belastung und Intensität beim Stangentraining wurden sukzessive hochgefahren, für Sölden hat es zwar nicht ganz gereicht, dafür greife ich in Levi wieder voll an.

Ich bin bereit, mag den hohen Norden, fühle mich in Finnland richtig wohl. Es gibt sehr viel Natur, du fährst stundenlang durch die Gegend, siehst kaum Häuser oder Menschen, dafür das eine oder andere Rentier. Der Verkehr ist überschaubar, was meiner sportlichen Fahrweise entgegenkommt. Denn ähnlich wie beim Skifahren habe ich es gerne, wenn es gut anschiebt.
Fotocredit: GEPA pictures
Die Erwartungen an meine Comeback-Saison? Keine Frage, ich möchte wieder um Siege mitfahren, weiß aber, dass ich speziell in der Kombination und im Riesentorlauf noch genügend Luft nach oben habe. Hier wirken sich die fehlenden Rennkilometer am stärksten aus. Hetzen lasse ich mich deshalb aber sicher nicht, auch was die Hirscher-Nachfolge anbelangt. Ich wurde von den Medien in diese Rolle hineingedrängt, das motiviert einerseits, denn Marcel war ganz eindeutig der Beste. Aktuell kann ich gut mit der Situation und Erwartungshaltung umgehen, sollten die Fragen in diese Richtung aber nicht irgendwann aufhören, könnte es mühsam werden.
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