Hoch hinaus Hoch hinaus Hoch hinaus
Das Großglocknerinterview mit Reiter & Freund 

Hoch hinaus

Während Stephan Reiter und Christoph Freund im Audi e-tron Sportback voll elektrisch die Großglockner Hochalpenstaße entlangsurren, plaudert das Power-Duo des FC Red Bull Salzburg aus dem Nähkästchen. Warum Veränderungen Chancen sind, die Transferpolitik als komplexe Teamaufgabe verstanden wird und beide als Dienstleister nach Erfolg, aber keinem Tapetenwechsel streben.

Der FC Red Bull Salzburg wird der Erfolge nicht müde. „Ganz am Gipfel sind wir zwar noch nicht angekommen, aber“, so RBS-Geschäftsführer Stephan Reiter, „wir sind auf einem sehr guten Weg.“ Man habe in den letzten Jahren schon viele hohe Berge erreicht, „wenn man einmal auf diesem Level war, will man nicht darunterbleiben, sondern im Gegenteil, noch ein Stückchen weiter hinauf“, ergänzt Christoph Freund, seit der Saison 2015/16 Nachfolger von Ralf Rangnick als Sportdirektor. „Das wird die große Challenge für die neue Saison.“
Fotocredit: Red Bull Salzburg – Christopher Glanzl
Im Vergleich zum Vorjahr blieb der große Umbruch innerhalb der Mannschaft diesmal aus, das kann, muss aber kein Vorteil sein. „Nur weil eine siegreiche Mannschaft zusammenbleibt ist das noch lange keine Garantie dafür, dass es auch erfolgreich weitergeht“, weiß Freund. „Egal ob ein Umbruch stattfindet, oder die Mannschaft gehalten werden kann, entscheidend ist die Einstellung alles auf den Platz zu bekommen was man sich vornimmt.“ Für Reiter, seit Februar 2017 hauptverantwortlich für alle kaufmännischen Agenden bei den Roten Bullen “ist Veränderung per se neutral, es kommt immer darauf an was man selber daraus macht. Unser Club, unsere gesamte Strategie lebt durch Veränderung. Gerade durch Spielertransfers, aber auch durch die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter, oder durch die Umgebung, die sich ein Stück weit verändert. Auf das alles muss man reagieren. Wir haben das als Club gemeinsam mit unseren Fans super hinbekommen, Veränderungen als Chance zu sehen. Richtig offensichtlich ist das bei unseren Spielern. Wenn Top-Spieler uns verlassen, ist das für die nächsten die Chance erfolgreich zu sein und ihren Weg zu gehen. Das was wir in den letzten Jahren erleben durften ist ein Beleg dafür, dass jede Veränderung eine riesen Chance sein kann.“
Fotocredit: Red Bull Salzburg – Christopher Glanzl
Die Transferpolitik sieht Reiter „als eine komplexe Teamaufgabe, wo ein Zahnrad ins andere greifen muss. Es gilt vorweg eine gemeinsame Strategie auszuarbeiten, gemeinsam mit der Scouting-Abteilung, mit Christoph, mit Johannes Jahns, der verhandelt und mit den Beratern Kontakt hat. Jeder Transfer ist unterschiedlich, es kommt darauf an, wo der Spieler herkommt, wie jung er ist, was er für Erfahrungen hat, was es für eine Vorgeschichte dazu gibt, wie komplex sich das Thema gestaltet. Wir haben in unserer Philosophie prinzipielle Richtlinien für unsere Transferpolitik verankert, an die wir uns strikt halten. Aber der Inhalt verändert sich natürlich, das macht das Ganze auch so spannend.“
Fotocredit: Red Bull Salzburg – Christopher Glanzl
Spannung kommt unter anderem auch beim Stichwort Youth League auf, wo Christoph Freund durchaus Parallelen zum Triumph vor drei Jahren erkennen kann. „Der Siegeswille, die Energie und der Zusammenhalt sind ähnlich stark ausgeprägt wie 2017. Wir sind jetzt im Viertelfinale, man merkt wie groß die Lust und der Hunger innerhalb der Mannschaft ist. In einem Spiel kann immer alles passieren, es gehört sicherlich auch das Quäntchen Glück dazu, aber ich traue der Mannschaft alles zu und freue mich richtig auf das Finalturnier.“ Auch die Freude über den starken Rückhalt und die Tatsache wie hoch ihr Verein bei den Fans im Kurs steht, ist im Gespräch deutlich zu spüren. „Die Leute wissen, was sie von Red Bull Salzburg erwarten können und wofür wir stehen. Es sind nicht nur die Erfolge, sondern auch die Art und Weise wie wir auftreten und wie wir Fußball spielen. Wir sehen uns alle als Dienstleister, die der Mannschaft möglichst perfekte Rahmenbedingungen schaffen möchte, damit diese ihre bestmögliche Leistung abrufen kann“, erläutert Freund. „Der Sport“, ergänzt Reiter, „steht ganz klar im Mittelpunkt, viele Abteilungen ziehen dabei an einem Strang. Ein Teil unseres persönlichen Erfolgsgeheimnisses ist sicherlich auch die Tatsache, dass wir uns in Salzburg extrem wohlfühlen, beide danach streben mit dem was wir machen erfolgreich zu sein und nicht danach streben, so schnell wie möglich wo anders hinzukommen. Diese Verbundenheit drückt sich stark mit dem was wir erleben dürfen aus.“

Nehmen Sie selbst am „Aufstieg“ der Großglockner Hochalpenstraße teil und erfahren Sie im folgenden Video noch mehr Insights von Stephan Reiter und Christoph Freund.
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